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Literaturpreise 2023

Foto Jon Fosse

Der Nobelpreis für Literatur 2023 geht an den norwegischen Dramatiker Jon Fosse. Der 64-jährige Autor wird „für seine innovativen Stücke und Prosa“ geehrt, die „dem Unsagbaren eine Stimme geben“. “What is special is that he touches on the deepest feelings that you have”. Anders Olsson, Vorsitzender des Literaturnobelpreis-Kommitees.


Cover Echtzeitalter
©Rowohlt

Der österreichische Autor Tonio Schachinger gewinnt den Deutschen Buchpreis 2023 für seinen Roman «Echtzeitalter». Der einfühlsame Comig-of-Age Roman schildert herausfordernde Jugendjahre im Internat: «Mit feinsinniger Ironie spiegelt Schachinger die politischen und sozialen Verhältnisse der Gegenwart: Aus gebildeten Zöglingen spricht die rohe Gewalt. Die Welt der Computerspiele bietet einen Ort der Fantasie und Freiheit», heisst es in der Begründung der Jury. «Auf erzählerisch herausragende und zeitgemässe Weise verhandelt der Text die Frage nach dem gesellschaftlichen Ort der Literatur.»


Cover Sich lichtende Nebel
©Luchterhand

Schweizer Buchpreis 2023: Christian Haller gewinnt mit seinem Buch "Sich lichtende Nebel" den Schweizer Buchpreis. Wir gratulieren!
Text der Jury: «Christian Haller, studierter Naturwissenschaftler und Autor, nähert sich in seinem Buch Fragen, die für die Literatur wie für die Wissenschaft relevant sind: Wie beschreibt man Unbeschreibliches? Wie sagt man Unsagbares? Wie verlässlich ist unsere Wahrnehmung? Meisterhaft verdichtet er die komplexen Themen zu einer Novelle, die einfach und leicht verständlich daherkommt und dabei durch gedanklichen Tiefgang ebenso überzeugt wie durch sprachliche Eleganz und Klarheit.»

Weitere Infos unter: Schweizer Buchpreis